Wien, Maria-Theresien-Platz: Kunsthistorisches Museum: Gemälde »Vulcanus, Venus en Mars« (Vulkan, Venus und Mars) (1540) von Maerten van Heemkerck (geb. Maerten van Veen, * 1. Juni 1498, 1. Oktober 1574). Venus (griechisch Aphrodite/Ἀφροδίτη), die Göttin der Liebe, hatte eine Affäre mit ihrem Schwager Mars (griechisch Ares/Ἄρης), dem Gott des Krieges. Als ihr Ehemann, Vulkan (griechisch Hephaistos/Ἥφαιστος), der Schmied der Götter, dies entdeckte, fertigte er ein hauchdünnes, unsichtbares Netz an und spannte es über ihr Bett. Als Venus und Mars wieder einmal miteinander verkehrten, fiel das Netz herunter und die beiden Ehebrecher wurden gefangen. Vulkan rief die anderen Götter herbei, die das gefangene Paar herzlich auslachten. Die Szene wird im achten Buch der »Ὀδύσσεια« (Odyssee) des Homer (Ὅμηρος, 8. Jahrhundert v. Chr.) beschrieben. (Hier ist ein Netz sichtbar, aber Van Heemskerck musste das natürlich malen, um die Absicht des Gemäldes zu vermitteln.) © Foto 2020 |
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