Wiesbaden, Schlosspark:
    Georg August Samuel von Nassau-Idstein (* 26. Februar 1665, † 26. Oktober 1721, ab 1677 Graf von Nassau-Idstein und ab 1688 Fürst von Nassau-Idstein) ließ auf einem Grundstück am Rheinufer ein schlichtes Gartenhaus errichten, das er 1701–1703 von Julius Ludwig Rothweil (* ± 1676, † 1750) zu einem kleinen Wohnschloss ausbauen ließ. 86 Meter entfernt entstand 1704–1706 ein identisches Schloss für die Fürstin. Da Georg August Biebrich gefiel, beauftragte er 1707 Maximilian von Welsch (* vor 23. Februar 1671, † 15. Oktober 1745) mit der Umgestaltung zu einer Barockanlage. Dies führte zur Entstehung der Rotunde im Zentrum des Schlosses, die durch Galerien mit den beiden Gartenpavillons verbunden war.
    Mit dem Tod Georg Augusts im Jahr 1721 starb die Linie Nassau-Idstein aus; das Fürstentum ging an Karl von Nassau-Usingen (* 31. Dezember 1712 oder 1. Januar 1713, † 21. Juni 1775, ab 1718 Fürst von Nassau-Usingen) über. 1730 wollte er seine Residenz von Usingen im Taunus an den Rhein verlegen. Daher wurde Friedrich Joachim Stengel (* 29. September 1694, † 10. Januar 1787) mit dem Bau eines dreiflügeligen Schlosses beauftragt; diese Arbeiten dauerten bis 1744.
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