Wien, Prinz-Eugen-Straße:
    Schloss Belvedere:
    Gemälde »Bonaparte franchissant le Grand-Saint-Bernard« („Napoleon überquert den Großen Sankt Bernhard”) (1801) von Jacques-Louis David (* 30. August 1748, † 29. Dezember 1825).
    David schuf fünf nahezu identische Gemälde mit dieser stark idealisierten Ansicht der tatsächlichen Überquerung des Großen Sankt Bernhard durch Napoleon (getauft als Napoleone Buonaparte, französisch: Napoléon Bonaparte, als Kaiser Napoleon Ier, * 15. August 1769, † 5. Mai 1821; 1. Konsul der Französischen Republik vom 10. November 1799 bis 2. Dezember 1804, Kaiser des Französischen Kaiserreichs vom 2. Dezember 1804 bis 2. April 1814 und vom 1. März 1815 bis 22. Juni 1815) und seiner Armee im Mai 1800: Zwei davon hängen im Schloss Versailles, eines im Schloss Malmaison, eines in Berlin-Charlottenburg und eines in Wien.
    Wenige Tage vor seinen Truppen hatte ein Führer Napoleon auf einem Maultier durch den Pass geführt, doch auf Wunsch des zukünftigen Kaisers baute David es in ein Pferd um – ein temperamentvolles Pferd, wie Napoleon befohlen hatte –, auf dem Napoleon, in der Uniform des Ersten Konsuls, mit äußerster Ruhe sitzt. Vermutlich war es auch Napoleons Idee, die Namen zweier weiterer siegreicher Generäle, die ihre Truppen über die Alpen geführt hatten, in das Gemälde aufzunehmen: Hannibal (vollständiger Name: Hannibal Barkas, * 247, † 183 oder 181) und Karl der Große (französisch und englisch: Charlemagne, * 2. April 747 oder 748, † 28. Januar 814; ab 9. Oktober 768 König der Franken und ab 25. Dezember 800 erster Kaiser des (Heiligen) Römischen Reiches).
    © Foto 2018


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