Wien, Maria-Theresien-Platz:
    Kunsthistorisches Museum:
    Gemälde »In Weelde Siet Toe« (deutscher Titel: „Verkehrte Welt”) (1663) von Jan Steen (vollständig: Jan Havicksz. Steen, * 1626, begraben am 3. Februar 1679).
    Steen verbindet in diesem Gemälde humorvolle Darstellungen mit moralisierenden Aussagen. Wir sehen eine ausschweifende Familie – in den Niederlanden als „ein Jan-Steen-Haushalt” sprichwörtlich geworden –, die auf der Tafel unten rechts mit dem Beginn eines altniederländischen Sprichworts kommentiert wird: „In weelde siet toe” („Im Wohlleben sieht euch vor”, der offizielle Titel des Gemäldes in den Niederlanden, der durch „... en vreest de roe” („ ... und fürchtet die Rute”) ergänzt werden muss). Über den Köpfen der Figuren liegen bedrohlich ein Schwert und ein Krückstock in einem hängenden Korb, bereit, die Ausschweifungen zu bestrafen.
    © Foto 2020


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