Wiederau, Hauptstraße 169:
    Am 2. Juli 1869 wurde Karl May verhaftet, und drei Tage später brachte ihn ein Gerichtsvollzieher zur Identifizierung nach Wiederau durch Carl Friedrich Reimann (* 1830, † 1877). Das Gericht in Mittweida machte so einen Gegenüberstellung öfters mit Karl May: Am 15. Juli wurde May nach Mülsen St. Jacob gebracht, wo er am 15. Juni desselben Jahres im Haus des Bäckers Christian Anton Wappler (* 1816, † 1879) ebenfalls „Falschgeld” entdeckt hatte. Ende Juli wurde er nach Limbach gebracht, wo er Billardkugeln gestohlen hatte. Doch beim vierten „Ausflug” am 26. Juli ging alles schief: May entkam seinem Wächter in Kuhschnappel (siehe dort).
    Der „Gasthof Zum Hirsch” in Wiederau existiert noch; er heißt heute aber „Gaststätte Zum Hirsch”, hat natürlich einen anderen Besitzer und wurde um 1980 umfassend renoviert.
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