Triest (Trieste), Via di Donota:
    Ein Großteil des ehemaligen Ghettos, genannt Ghetto di Riborgo, wurde in den 1930er Jahren geräumt, ohne dass es zu dieser Zeit in Italien erkennbaren Antisemitismus gab. Das ist der große Unterschied zwischen Faschismus und Nationalsozialismus: Der Faschismus stellt den Staat in den Mittelpunkt, nicht die Rasse; Hitler fügte seiner imitierten Version des Faschismus die rassistische Komponente hinzu und nannte seine Politik nationalsozialistisch. Mehrere von Mussolinis Mätressen waren Jüdinnen. An seine Stelle trat jedenfalls die hier abgebildete Casa del Fascio (das faschistische Parteibüro). Diese Funktion hat das Gebäude längst nicht mehr: Heute ist es eine Polizeistation (Questura di Trieste). Im Vordergrund das römische Theater vom Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. Das Besondere an diesem Theater ist, dass die Cavea (Zuschauerbereich) in den Hang des Hügels von San Giusto gebaut ist. Die Griechen hatten solche cleveren Lösungen, die Römer bauten jedoch im Allgemeinen freistehende Theater mit den charakteristischen Bögen an der Außenseite.
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