Triest (Trieste), Via Piranella: Wir folgen der Reihenfolge, wie sie Karl May in der Triest-Episode aus »Der Weg zum Glück« beschrieben hat. Es beginnt im jüdischen Wohnviertel, dem sogenannten Ghetto. Das Wort Ghetto leitet sich vom venezianischen geto ab, was Schlacke bedeutet: Die venezianischen Juden waren gezwungen, zusammen in einem Viertel zu leben, das auf dem Gelände einer ehemaligen Eisengießerei errichtet wurde; bei der Metallverarbeitung bleibt Schlacke als Restprodukt übrig. Das Dritte Laterankonzil hatte 1179 angeordnet, dass die Juden getrennt leben sollten. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entstanden in ganz Europa Ghettos. Ein Merkmal, wie man hier schon sieht, sind enge Straßen, weil natürlich viel zu viele Menschen zusammenleben mussten. Wir steuern eindeutig auf das ehemalige Ghetto von Triest zu. © Foto 2025 |
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