Stürza, Hohnsteiner Straße: Die Kirche von Stürza (Kirche zu Stürza) ✞ wurde vermutlich bereits 1846 erbaut, also vierzig Jahre vor der ersten urkundlichen Erwähnung von Stürza – damals noch Stercze –. 1847 erhielt sie eine Herbrig-Orgel. Christian Gottfried Herbrig (* ?, ?) und sein Sohn Wilhelm Leberecht Herbrig (* 15. Juli 1810, ?) bauten ein- und zweimanualige Orgeln (mechanische Schleifladenorgeln), hauptsächlich für Dorfkirchen zwischen Dresden und Bautzen, aber auch die Orgel der Friedenskirche ✞ in Kötzschenbroda (heute einem Teil von Radebeul) stammt aus dieser Firma, genauer gesagt: Sie war das letzte Werk des Sohnes Wilhelm, der dann nach Amerika auswanderte. Von der Herbrig-Orgel in Stürza ist heute nur noch das Gehäuse erhalten. © foto 2023 |
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