Radebeul, Karl-May-Straße 5: Villa Bärenfett: Dauerausstellung: Die Nomaden der Prärie nutzten Lederstücke mit Symbolen, um mit anderen Völkern zu kommunizieren. Ursprünglich war die Prärie von Bauern bewohnt, doch mit der Ankunft des Pferdes im 18. Jahrhundert wurden immer mehr amerikanische Ureinwohner zu Bisonjägern und Nomaden: Sie gaben ihre sesshafte Lebensweise auf und zogen, den Bisonherden folgend, immer weiter nach Westen. Mit dem Eindringen europäischer Siedler in diese Region beschleunigte sich die Westwanderung im 19. Jahrhundert weiter. Aufgrund dieser ständigen Wanderungen wurden im 19. Jahrhundert allein in den Great Plains über hundert verschiedene Sprachen gesprochen, wobei das Sioux vorherrschend war. Daher war die Kommunikation über allgemein bekannte Symbole, wie die hier abgebildeten, notwendig. © Foto 2024 |
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