Radebeul, Karl-May-Straße 5:
    Villa „Bärenfett”:
    Ausstellung »Showindianer«, 2024:
    Gemälde »Syoux (sic!) Indianer Frau«, eine Cheyenne, arbeitend im Zirkus Krone, von Adolf Hacker (* 11. Mai 1873, † 14. August 1943), gemalt am 23. April 1925.
    Adolf Hacker war ein Landschaftsmaler aus Heidelberg; weniger bekannt ist, dass er zwischen 1925 und 1930 Porträts von Indianern des Zirkus Krone und des Zirkus Sarrasani malte, die er bei deren Auftritten in Mannheim gesehen hatte. Aufgrund ihres Bekanntheitsgrades wurden alle Porträts, die Hacker 1925 malte, „Sioux” genannt, obwohl es sich eigentlich um Cheyenne handelte. Ihr Anführer war der selbsternannte 105-jährige „Black Wolf”, der Emil „Elk” Eber (* 18. April 1892, † 12. August 1941) im selben Jahr porträtierte; im Gegensatz zu Eber gelang es Hacker, auch andere Männer, Frauen und Kinder aus der Cheyenne-Gruppe zu malen. Die Sammlung des Karl-May-Museums enthält insgesamt siebzehn Indianerporträts von Hacker, die alle während der Zeit von Patty Frank (eigentlich Ernst Tobis, * 19. Januar 1876, † 23. August 1959) erworben wurden.
    © Foto 2024


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