Radebeul, Karl-May-Straße 5: Villa Bärenfett: Ausstellung »Showindianer«, 2024: Am 17. Januar 1928 veranstaltete der Circus Sarrasani einen Werbegag, indem er seine Sioux einen Kranz an Karl Mays Grab niederlegen ließ. Der selbsternannte Häuptling Große Schlange hielt eine Rede an Karl Mays Grab, doch die Gruppe bestand nicht nur aus Sioux, sondern auch aus Laota, Irokesen und Pueblos. Nach der Zeremonie besuchten die Indianer die neu eröffnete Villa Bärenfett. Sie waren die ersten, die sich ins Gästebuch eintrugen. Big Snake (Susetscha Tanka) hieß offiziell James Hawkins (natürlich nicht zu verwechseln mit Sam Hawkens) und stammte aus dem Pine Ridge Reservation in South Dakota. Sicherheitshalber wurde die Rolle des Häuptlings bei Sarrasani zweimal besetzt: Edward Proctor Hunt (* 1861, 1948), ein Pueblo aus Albuquerque, trat ebenfalls unter dem Namen Big Snake auf. Sein Sohn, Henry Wolf Robe Hunt, trat später ebenfalls im Sarrasani und noch später bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg auf. © Foto 2024 |
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