Radebeul, Karl-May-Straße 5: Villa Bärenfett: Ausstellung »Die Deutschen und ihre Indianer«, 2021 (verlängert aufgrund der Corona-Pandemie 2020): Seit 1957 vergibt die deutsche Jugendzeitschrift BRAVO Gold-, Silber- und Bronzepreise an die erfolgreichsten Künstler; bis 1964 bestand dieser BRAVO Otto, wie der Preis offiziell heißt, aus einer Medaille mit dem Bild des (fiktiven) Beleuchters Otto. Ab 1965 wurde der Preis jedoch – offenbar dank des Erfolgs der Verfilmungen von Karl Mays Büchern – in eine Trophäe in Form eines kleinen Indianers umgewandelt. Ursprünglich war der Preis nur für den besten Filmstar gedacht, doch 2021 gibt es nun auch goldene, silberne und bronzene BRAVO Ottos. Auszeichnungen können in den folgenden neun Kategorien gewonnen werden: Sänger/in national, Sänger/in international, YouTube-/Social-Media-Star, Newcomer/in, K-Pop-Star, TV-Serien-/Filmstar, Hip-Hop-Künstler/in national, Hip-Hop-Künstler/in international und Band/Duo. Pierre Brice gewann neun goldene, einen silbernen und zwei bronzene BRAVO Otto-Auszeichnungen; nur die Band Bon Jovi gewann mehr (13), doch Pierre Brices neun goldene Auszeichnungen halten bis heute den Rekord. Abgebildet ist die goldene Auszeichnung, die Pierre Brice 1966 gewann. Übrigens gewann Marie Versini vier goldene, einen silbernen und einen bronzenen BRAVO Otto, während Lex Barker sich bemerkenswerterweise nur mit einer Bronzemedaille zufrieden geben musste. © Foto 2021 |
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