Wien, Michaelerplatz:
    Die Hofburg – zweifellos eines der Highlights Wiens – wurde 1279 als Burg erbaut; in den folgenden Jahrhunderten wurde sie so oft umgebaut und erweitert, dass von der ursprünglichen Burg nichts mehr übrig ist. Als Ferdinand I. (* 10. März 1503, † 25. Juli 1564; Herzog von Württemberg von 1522 bis 1534, regierender Erzherzog von Österreich von 1522 bis 1564, König von Böhmen von 1526 bis 1654, König von Ungarn von 1526 bis 1564 und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches von 1556 bis 1564) seine Residenz nach Wien verlegte, begann der Umbau der Alten Burg zur Renaissance-Hofburg: Bestehende Flügel wurden erweitert und neue errichtet. Alle nachfolgenden Habsburger Herrscher versuchten, der Hofburg ihren Stempel aufzudrücken, und machten sie zu einer Reise durch die Architekturgeschichte. Flügel aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock sowie Flügel im historistischen Stil des 19. und frühen 20. Jahrhunderts finden sich in diesem Gebäudekomplex, der vom 13. Jahrhundert bis 1918 als Residenz der habsburgischen Erzherzöge von Österreich diente und ab 1945 als Residenz des österreichischen Bundespräsidenten.
    © Foto 2023


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