Waterloo: ![]() Waterloo, eine Stadt am Rande des Sonienwalds südlich von Brüssel, wurde erstmals im Jahr 1145 erwähnt. Ab dem 17. Jahrhundert begann der Weiler zu wachsen, als sich Bauern und Förster dort niederließen. Der Chemin des Wallons, der durch das Dorf verlief, wurde zu dieser Zeit für die Versorgung Brüssels wichtig. Die Straße zog Gastwirte an. Waterloo wäre bis in unsere Zeit eines dieser verschlafenen Städtchen geblieben, wenn dort nicht am Sonntag, dem 18. Juni 1815, die letzte große Schlacht gegen Napoleon geschlagen worden wäre. Die Schlacht fand nicht auf dem Gebiet von Waterloo selbst statt, sondern auf dem der Gemeinden Braine-lAlleud (niederl. Eigenbrakel), Genappe (niederl. Genepiën) und Plancenoit. Waterloo war das Hauptquartier des britischen Oberbefehlshabers Wellington. Da Waterloo für die Briten zudem am leichtesten auszusprechen war, nannten die Briten die es die Schlacht von Waterloo und so erlangte die Stadt für immer Weltruhm. Am 31. Dezember 2023 hatte Waterloo 30.596 Einwohner auf einer Fläche von 21,32 km². Mehr zur Schlacht von Waterloo finden Sie unter Braine-lAlleud, Genappe und Plancenoit. |
![]() |