Pfaffenstein:
    1891 wurde auf dem höchsten Gipfel des Pfaffensteins ein Fachwerkhaus errichtet, das als Café-Restaurant diente. Zwischen 1895 und 1990 wurde das stetig erweiterte Café von drei Generationen der Familie Keiler geführt. 1904 wurde neben dem Café ein fast 30 Meter hoher Aussichtsturm gebaut, den Karl May also nie zu Gesicht bekam. Heute gehört das Café der Schutzgemeinschaft Sächsische Schweiz e.V.
    Übrigens war dies nicht der erste Versuch, hier ein Café zu eröffnen: Bereits 1852 baute ein gewisser Carl Gottlieb Kliemann hier ein Café, bestehend aus einer einfachen Rindenhütte. Kliemann errichtete außerdem Wege und Treppen zu verschiedenen Aussichtspunkten auf dem Felsen. Weil er jedoch später dem Geldfälscher Friedrich Eduard Goldschmidt nach dessen Flucht aus dem Gefängnis auf dem Königstein beherbergte (in der sogenannten Goldschmidthöhle am Pfaffenstein) und die weitere Fälschung von Anhalt-Dessauer Fünf-Gulden-Noten förderte, wurde die Hütte nach der Verhaftung von Kliemann und Goldschmidt von den Behörden abgerissen.
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