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Nürnberg, Kaiserburg: Die Kaiserburg beherbergt ein Museum, in dem unter anderem diese Kopie des Gemäldes von Kaiser Sigismund (hier Sigmund geschrieben, vollständig: Sigismund von Luxemburg, * 15. Februar 1368, 9. Dezember 1437; Kurfürst von Brandenburg von 1378 bis 1388 und von 1411 bis 1415, König von Ungarn und Kroatien von 1387 bis 1437, römisch-deutscher König von 1411 bis 1437, König von Böhmen von 1419 bis 1437 und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches von 1433 bis 1437) von Albrecht Dürer (* 21. Mai 1471, 6. April 1528) zu sehen ist. Sigismund war einer der bedeutendsten Herrscher des späten Mittelalters. Während seiner Regierungszeit fand das Konzil von Konstanz statt, auf dem er eine Kirchenspaltung verhindern konnte. Auf diesem Konzil verlieh er Friedrich von Hohenzollern (* ± 1371, 20. September 1440; von 1397 bis 1440 als Friedrich VI. Burggraf von Nürnberg, von 1398 bis 1440 als Friedrich V. Markgraf von Brandenburg-Ansbach und von 1420 bis 1440 als Markgraf von Brandenburg-Kulmbach; von 1415 bis 1440 als Friedrich I. Markgraf von Brandenburg, Erzkämmerer und Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches) die Markgrafschaft Brandenburg und verkaufte ihm das erbliche Kurfürstenrecht. Damit legte er den Grundstein für den Aufstieg des Hauses Hohenzollern in Brandenburg und Preußen. Wie jeder Leser von Karl May weiß, werden sowohl Sigismund als auch Friedrich I. (VI.) in »Der beide Quitzows letzte Fahrten« erwähnt. © Foto 2025 |
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