Knotenweg:
    Wie bereits erwähnt, ist die Route, die das Quartett am 26. September 1903 nahm, ziemlich unklar. Wir müssen bedenken, dass wir die Route aus dem Tagebuch der Klara May geb. Beibler verw. Plöhn entnehmen, die oft Dinge durcheinanderbringt.
    Ihr zufolge verläuft der Weg vom Reingrund über den Wettinstein, den Hochwald, den Knotenwald, den Uttewalder Grund und das Uttewalder Felsentor zur Waldidylle. Das Problem besteht darin, dass in ganz Sachsen Wettinsteine zu Ehren der 800-Jahre-Feier des Hauses Wettin errichtet wurden, die vom 15. bis 19. Juni 1889 gefeiert wurde; am wahrscheinlichsten ist der Wettinstein bei Sebnitz. Von diesem Wettinstein wandern die Mays und die Bernsteins zum ebenso unbekannten Hochwald und von diesem Hochwald also über den hier abgebildeten Knotenweg (Knotenwald?) und dann wieder zurück zum Uttewalder Grund usw.
    Volker Griese (* 1965) macht in seinem »Karl May. Chronik seines Lebens« (S. 173) die Verwirrung noch größer, indem er vom Feingrund statt vom Reingrund spricht.
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